Wandern mit Hund
Wanderreise von Osterode über Thale nach Quedlinburg
6 Etappen - 7 Übernachtungen - 92 km
| 1. Tag: | Anreise in Osterode | |
| 2. Tag: | Osterode - Riefensbeek | 13 km |
| 3. Tag: | Riefensbeek - Altenau | 18 km |
| 4. Tag: | Altenau - Brocken | 18 km |
| 5. Tag: | Mit der Brockenbahn bis Drei-Annen-Hohne (1 Stunde) Drei-Annen-Hohne - Rübeland | 14 km |
| 6. Tag: | Rübeland - Treseburg | 17 km |
| 7. Tag: | Treseburg - Thale - Quedlinburg mit dem Bus oder der Bahn nach Qudelinburg in 15 Minuten | 12 km |
| 8. Tag: | Der Rücktransfer nach Osterode - im Pauschalpreis enthalten - in der Regel zwischen 9 und 10 Uhr wird vorher telefonisch vereinbart |
Anreise in Osterode
Kornmagazin in Osterode
Die schmucke Fachwerkstadt Osterode ist Ausgangspunkt dieser Wanderung. Von hier, aus dem Harz-Kornmagazin (heute das Rathaus), wurde einst die Ernährung der Erzbergarbeiter im Harz gesichert. Auf Eselrücken wurden die Kornsäcke bis nach Clausthal Zellerfeld transportiert. Hierher stammt auch der Name "Eselsweg". Ebenso erinnert der Eselplatz mit seinen Skulpturen an diese Zeit. Hier übernachten Sie in unserem Partnerhotel „Zum Röddenberg“ ausgezeichnet mit 3 Sternen.
Durch imposante Nadel und Laubwälder:
1. Etappe: Von Osterode nach Riefensbeek 13 km (ca. 4,5 Stunden)
Start in Osterode
Landhaus Meyer
Sie verlassen Osterode am Start des Hexen-Stieges auf dem Parkplatz „Bleichestelle“ und wandern über den Tunnel am Butterberg in Richtung Eselsplatz. Hier bestaunen Sie die Skulpturen, die als Erinnerung an die Eselkarawanen aufgestellt wurden. Weiter geht die Wanderung bis zum Marienenblick. Hier haben sie eine herrliche Aussicht über das Lerbachtal. Inzwischen hat die Steigung ein Ende. Sie wandern im Bereich des Oberharzer Wasserregals. Weiter geht es auf schönen Waldwegen bis zum Mangelhalber Tor.
Hier verlassen Sie den Harzer-Hexen-Stieg und wandern (grüner Punkt) auf naturbelassenen Waldwegen bis zum Parkplatz Sösestau Vorbecken. Das Vorbecken lassen Sie rechts liegen, der nun folgende Wanderweg nach Riefensbeek ist mit einem grünen Dreieck ausgezeichnet, Hier in diesem idylischen Urlaubsort übernachten Sie im Hotel-Restaurant Meyer Ein typisches Harzer Haus mit sehr guter Küche. Übersichtskarte
Hier verlassen Sie den Harzer-Hexen-Stieg und wandern (grüner Punkt) auf naturbelassenen Waldwegen bis zum Parkplatz Sösestau Vorbecken. Das Vorbecken lassen Sie rechts liegen, der nun folgende Wanderweg nach Riefensbeek ist mit einem grünen Dreieck ausgezeichnet, Hier in diesem idylischen Urlaubsort übernachten Sie im Hotel-Restaurant Meyer Ein typisches Harzer Haus mit sehr guter Küche. Übersichtskarte
Durch das Oberharzer Wasserregal:
2. Etappe: Von Riefensbeek nach Altenau 18 km (ca. 5,5 Stunden)
Oberharzer Wasserregal
Oberharzer Wasserregal
Sie verlassen Riefensbeek vor der Bushaltestelle und erreichen nach leichtem Aufstieg auf dem gut ausgeschilderten Wanderweg ( blaues Dreieck ) kurz vor dem Bärenbrucher Teich, ein Teil des Harzer Wasserregals (seit 2011 UNESCO-Welterbe), wieder den Harzer-Hexen-Stieg, der Sie durch das Harzer Wasseregal zum Parkplatz Polsterberg und weiter zum Sperberhaier Damm führt. ( Ein Kulturdenkmal einmalig in Deutschland ) Das am Ende des Dammes befindliche Restaurant und Vesperhaus Sperberhaier-Dammhaus, stammt aus dem 17. Jahrhundert und lädt zum Verweilen ein. Kennen Sie den "Sperberhaier Damm"? Das von Hand aufgeschüttete imposante Bauwerk diente einst zur Wasserversorgung der Clausthaler Erzmienen, ebenso wie die zahlreichen Teiche, Gräben und Wasserläufe ( = unterirdische Kanäle) des Oberharzer Wasserregals. Die Mundlöcher, Ein- und Austrittsstellen des Wassers in die Unterwelt, sind teilweise noch erkennbar. Achten Sie einmal auf die „Dennert-Tanne“, die harztypischen gelben Hinweistafeln in Form eines Nadelbaumes, dem Baustoff der Bergleute. Weiter führt Sie der Weg bis in die freie Bergstadt Altenau. Sie überschreiten die kleine Oker und verlassen den Harzer-Hexen-Stieg in Richtung Kunstberg, wo Sie übernachten. Der „Heiße Brocken“, eine Wellnesslandschaft vom Feinsten auf dem Glockenberg hilft Ihnen, das Körper und Seele den inneren Frieden wieder finden. Übersichtskarte
3. Etappe: Altenau - Torfhaus - Brocken 18 km (ca. 6 Stunden)
Hochmoor zum Brockengipfel
Ab Altenau betreten Sie den Nationalpark Harz. Über den Magdeburger Weg, der Sie sicher beeindrucken wird zum Torfhaus. Zum Greifen nah erscheint die 1141 Meter hohe Brockenkuppe vom Startpunkt Torfhaus. Hexen-Stieg und Goetheweg sind eins, auf ihm wandern wir dem deutschesten aller Berge entgegen. An den Schilderbäumen des Nationalparks Harz weist uns die hölzerne grüne Hexe den rechten Weg. Hier entlang des Plattenweges verlief einmal die Grenze, die Deutschland über 40 Jahre trennte. Das ist Geschichte. Heute gelangen wir durch die schönsten Hochmoore des Harzes im Nationalpark Harz bis zum höchsten Gipfel Norddeutschlands, mit unvergleichlichem Blick. Hier Übernachtung. Da auf dem Brocken die Bettenanzahl begrenzt ist, bitten wir um eine frühe Buchung.
Mit der Brockenbahn bis Drei-Annen-Hohne und weiterwandern:
4. Etappe: Vom Brocken nach Rübeland 14 km (ca. 5 Stunden)
Brockenbahn
Königshütter Wasserfall
Vom Brockengipfel fahren Sie um 10.36 Uhr mit der Brockenbahn unter Dampf durch dichte Wälder abwärts nach Drei-Annen-Hohne, dem Knotenpunkt der Harzer Schmalspurbahnen. Je nach Fahrplan stehen hier drei bis vier über 100 Jahre alte Züge unter Dampf. Von hier ab wandern Sie weiter auf dem Harzer-Hexen-Stieg durch das Hirschbachtal zum Rastplatz Steinbach , dann weiter am Königshütter Wasserfall in Richtung Königshütte. Zwischendurch erblicken Sie 5 eiserne Säulen, die aus der Hand des Berliner Architekten Schinkel stammen, Dieser hatte in Königshütte seinen Sommerwohnsitz, um sich zu erholen und seine genialen Ideen zu Papier zubringen. Am Ende des kleinen Urlaubdorfes teilt sich der Harzer-Hexen-Stieg. Sie halten sich links und wandern entlang der Überleitungssperre, der warmen Bode und der Ruine Königsburg bis nach Rübeland, mit noch aktivem Kalkabbau, der hier die Landschaft prägt. Der Höhlenort Rübeland weist zwei der schönsten Tropfsteinhöhlen. auf, die Baumanshöhle und die Herrmanshöhle. Hier ist die nächste Übernachtung.
Durch das Bodeal:
5. Etappe: Von Rübeland nach Treseburg 16 km (ca. 5-6 Stunden)
Treseburg
Sie verlassen den Höhlenort Rübeland wieder auf dem Hexen-Stieg, und erreichen die Gemeinde Neuwerk, 30 Minuten später haben Sie die Talsperre Wendefurth erreicht und wandern an dieser entlang bis zur Staumauer Wendefuth. Von hier aus haben Sie einen atemberaubenen Blick auf einen Teil des Rappbode – Talsperrensystems. Weiter geht die Wanderung abwärts an Wendefurth vorbei ins Bodetal. Immer an der Bode entlang erreichen Sie den Urlaubsort Altenbrak, bald haben Sie Ihr heutiges Etappenziel erreicht, Treseburg. Unser Partnerhotel liegt direkt an der Bode und hat eine sehr gute Küche, die frische Bodeforelle wird hier preiswert und schmackhaft zubereitet. Hier die nächste Übernachtung.
6. Etappe: Von Treseburg über Thale nach Qudelinburg 12 km (ca. 4-5 Stunden)
Qudelinburg Schloss
Das Bodetal ist zur Hälfte durchwandert. Nun kommt die andere reizvollere aber auch kräftezehrende Hälfte. Von hier aus durchwandern Sie den "Grand Canyon des Harzes", welches das tiefste Felsental nördlich der Alpen ist. In Königsruh angekommen haben Sie die Möglichkeit zum Hexentanszplatz zu wandern oder etwas weiter mit der Gondel hoch zu fahren. Von hier aus haben sie eine atemberaubende Sicht über das Bodetal. Weiter wandern Sie vom Hexentanzplatz an der Walpurgishalle und dem Harzer Bergtheater vorbei nach Thale bis zum Bahnhof. - Sie können auch direkt nach Thale durchwandern - Von hier erreichen Sie in 15 Minuten per Bahn oder Bus Quedlinburg, lassen Sie sich von der eindrucksvollen, mittelalterlichen Altstadt (UNESCO Weltkulturerbe) fesseln.
Quedlinburg - Weltkulturerbe
Marktplatz Quedlinburg
Stille Gasse
Auf einem Sandsteinfelsen ragt die mehr als tausendjährige romanische Stiftskirche wie ein Wahrzeichen über der Stadt. Die im Jahr 1129 geweihte flachgedeckte Basilika besaß bereits drei Vorgängerbauten. Der monumentale Sandsteinbau zeigt sowohl an der Fassade als auch in der Ornamentik des Innenraumes starke lombardische Einflüsse. Die gotischen Formen des um 1320 über der Krypta errichteten hohen Chores, sind nur von außen sichtbar. Im Inneren wurde 1938 durch eine Apsiswand versucht, den romanischen Gesamteindruck wieder herzustellen. Der Innenraum wird durch den niedersächsischen Stützenwechsel gegliedert. Dieser Wechsel von Pfeiler und Säulen trennt Haupt- und Seitenschiffe, Im Westen begrenzt die Kaiserloge den sakralen Raum. Im Osten führt eine Treppe in den Hohen Chor und zu den Schatzkammern, die seit 1993 wieder den berühmten Quedlinburger Domschatz beherbergen. In der Krypta unter dem Hohen Chor befinden sich die Königsgräber des ersten deutschen Königs, Heinrich I. und seiner Gemahlin Mathilde.























